Wencke Hlynsdottir referiert zu Gewalt gegen Beschäftigte an Schulen
Wencke Hlynsdottir (links) mit Brigitte Werremeyer

Wencke Hlynsdottir (links) mit Brigitte Werremeyer

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des GEW-Kreisverbands Vechta stellte die Vorsitzende der GEW Weser-Ems und Mitglied des Schulbezirkspersonalrats Wencke Hlynsdottir die Ergebnisse der Befragung im Bezirksverband Weser-Ems vor. Gewalt gegen Beschäftigte an Schulen sei eine alarmierende Realität.
Die Studie basiere auf einer Umfrage unter allen schulischen Beschäftigten im Bezirk Weser-Ems von November 2025 bis Januar 2026. Ausgehend von der Wahrnehmung von Gewalt ging es zunächst um Formen und Häufigkeit von Gewalterfahrungen.. Hier sei auffällig, dass von über 80% der Befragten verbale Übergriffe, etwa Beleidigungen oder Drohungen genannt worden seien, gefolgt von psychischer und physischer Gewalt. Hauptverursacher seien Schülerinnen und Schüler mit fast 90%, aber auch Erziehungsberechtigte mit fast 50% und Kolleginnen und Kollegen mit über 20% wurden genannt. Sie nannte es interessant, dass im Umgang mit Gewalt, vor allem im Meldeverhalten und Unterstützungsstrukturen noch Luft nach oben sei, denn weniger als die Hälfte der Befragten meldeten Gewaltvorfälle konsquent.
Auf der Mitgliederversammlung wurde der amtierende Vorstand für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt.
